Brautfloristik Berlin…
eine ganze Palette von Formen und Farben
Egal ob eine Feier im großen oder kleinen Rahmen, ob ein aufwendiges oder ein schlichtes Brautkleid – ohne Brautstrauß heiratet kaum eine Braut. Form und Größe des Blumengebindes sind immer Ausdruck des jeweiligen Zeitgeschmackes – so finden Betrachter älterer Fotos mitunter interessante Variationen. Bräute von heute haben eine große Auswahl, was Steckformen und Blumenauswahl angeht. Wie auch immer Sie sich entscheiden, wichtig ist, dass der Brautstrauß im Stil und in der Farbe mit der Robe harmoniert.
Aus den gleichen Blumen gearbeitet wirkt auch eine Steckblüte in der Jackettasche des Bräutigams ausgesprochen stilvoll. Das kleine Gebinde stellt die optische Verbindung zum Brautstrauß und zur Braut her und drückt, symbolisch betrachtet, die Gemeinsamkeit der beiden aus.
Der Zepterstrauß
Bei diesem ausgefallenen Brautstrauß bindet man die Blüten in einer flachen, runden Form und umgibt den Rand mit Halmen, Schnüren oder anderen stabilen Materialien. Weil er an einem Stab getragen oder in eine elegant-schlanke Flechtform gebracht wird, wirkt er wie ein Königszepter aus Blumen.
Der Wasserfall
Diese Bindeform entstand Anfang des 20. Jahrhunderts, denn erst da konnte man ganzjährig langstielige Blumen erhalten. Nach vorn und seitlich werden die Blüten mit viel Grünem lang fließend nach unten gebunden. Geeignet ist der Hochzeitsstrauß eher für große Bräute mit einem langen Kleid und herabfließendem Schleier.
Die Tropfen- und Bogenform
Unterschiedliche Blüten werden so angeordnet, dass die kleineren unten oder außen liegen und die größeren am oberen Teil eine Tropfenform bilden.
Dieser Brautstrauß harmoniert vor allem mit einem edlen Designerkleid.
Der Biedermeierstrauß
Er stammt aus der Biedermeierzeit (1815–1848) und zählt zu den „runden“ Sträußen, weil die einzelnen Blumen bzw. Blüten zu einer Kugelform gebunden werden. Er passt fast zu jeder Figur und Tragehaltung und ist für romantische Bräute mit viel Tüll und Spitze geeignet.
Der formal-lineare Strauß
Er ist ein sehr individueller Brautstrauß und fällt besonders mit seinen bizarren, raumgreifenden Formen auf. Eingearbeitete Wattetupfen, Glaskugeln oder kleine Plexiglasreifen machen ihn besonders apart.
Der Armstrauß
Der Hochzeitsstrauß liegt – wie der Name schon sagt – auf dem Arm und sollte aus höchstens sieben Blüten bestehen mit wenig Schmuck. Durch seine Schlichtheit passt er gut zu einer einfach gekleideten Braut ohne Rüschen und viele Accessoires.
Der Armreifstrauß
Ein exklusiver Brautstrauß, der um das Handgelenk getragen wird, eignet sich für zierliche Bräute mit raffiniert geschnittenen, eng anliegenden Kleidern die einen ausgefallenen Geschmack haben.
Blütenblätter für die Blumenkinder
Im Blumenfachgeschäft ist man Ihnen gern behilflich, wenn Sie Blütenblätter oder Blütenköpfe für die Streukörbchen benötigen. Meistens bekommen Sie auch leihweise die dafür nötigen Körbchen oder Schälchen zur Verfügung gestellt.
Tischschmuck
Es ist durchaus empfehlenswert, sämtliche Blumenschmuckangelegenheiten aus einer Hand anfertigen zu lassen. So kann stilistisch und farblich alles perfekt aufeinander abgestimmt werden. Das geht mit dem Brautstrauß los, über Ansteckschmuck für den Bräutigam, zur Autodekoration bis hin zum floralen Tischschmuck. Die Gestaltung sollte sich wie ein roter Faden durch all diese verschiedenen Produkte ziehen.
Blumenschmuck für die Hochzeitslimousine
Floristen stellen sich gern dieser anspruchsvollen Steckarbeit, fordert sie doch das ganze Können und besondere Kreativität für diesen speziellen Anlass. Wenn Sie ein abgerundetes Bild haben möchten, wählen Sie die gleichen Blumen für den Autoschmuck wie für den Brautstrauß.
Denken Sie daran, rechtzeitig, 4 bis 6 Wochen vor der Trauung, den gewünschten Blumenschmuck in Gärtnerei, Blumenhaus oder bei ihrem Floristen in Berlin zu besprechen und zu bestellen, denn es benötigt Zeit, Blumen und Zubehör zu planen, zu bestellen und letztendlich zu binden.
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